Gefallene Engel, gefallene Träume...

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4. Gedichtwettbewerb - Voting

Thema: Schrei

Teilnehmer: 8

Votingschluss: 4.2.07

Voting: Hier

Alle die in der Liste stehen verlinken mich bitte bis zum Contest-End!

 

Schrei nach Gerechtigkeit

Manchmal denkst du an die Leidenden.
In fernen Ländern.
An die schrecklichen Bilder,
Die du in deinem Kabel-TV gesehen hast.
Das Elend ist weit, weit weg.
Zu weit weg, um es zu erfassen.
Zu weit weg um öfter daran zu denken.

Du brauchst keine Angst zu haben,
dass du morgen nichts zu essen haben wirst.
Dich bedrohen nicht unheilbare Krankheiten.
Dir sind nicht die Eltern genommen worden.
Wie mir.

Du lebst in deiner heilen Welt.
Hast ein Auto, ein Haus,
Wasser.
Und noch viel mehr.
Zu viel.

Und wenn ich an unsere Gegensätze denke
Erfüllt mich ein entsetzlicher Schrei

Und ich habe die Hoffnung,
dass du diesen Schrei eines Tages hörst.
Den Schrei nach Gerechtigkeit.

by Juli

 

Schrei

Gekettet
Mit unzereissbaren Fesseln
An eine eiskalte Wand.

Tränen
Bahnen sich ihren Weg
Fallen auf den Boden.

Augen
Sehen nur noch Verschwommen
Eine Kalte Welt.

Ohren
Nehmen Schreie war
Die man eigentlich gar nicht hören kann.

Lippen
Versuchen etwas zu formen
Das nicht aus der Kehle fliehen kann.

Warten
Auf die Freiheit
Die mir ein Horizont zu sein scheint

Unerreichbar
Unendlich weit fort
Nie zu haben.

Schmerz
Der sich in alle Ecken des Körper bohrt
Nicht aufgibt.

Hoffnung
Die längst gestorben ist
Nur noch ein Funken Lichts in der Schwärze ist.

Etwas
Das so laut
Und fern ist.

Etwas
Das mir zuvor unbekannt
Und doch erhofft gewesen ist.

Etwas
Das aus meinem Munde flieht
Und sich Schrei nennt.

Einer
Ein einziger
Bevor ich zu Boden falle.

Sekunde
Eine Sekunde
Nur der Schrei.

Dann
Endlich
Frei.

by Venus

 

Erstickter Schrei

Mächtig scheint er,
wenn sich seine Hände um ihre Kehle schlingen,
wenn sie versucht ihre Angst zu bezwingen,
doch es ist zu schwer,
nach dieser Nacht wird es ihr nie mehr gelingen.

Freunde waren sie,
bevor es immer mehr aus den Ankern lief,
bis er jede Nacht nur noch ihren Namen rief,
und nun wusste sie,
das Spielen mit dem Feuer geht immer schief.

Gefühle im Spiel,
nach diesem Kuss, der nicht geplant war,
bis dann immer und immer mehr geschah,
was beiden gefiel,
bevor jeder das schreckliche Ergebnis sah.

Wie tot,
liegt sie auf dem Boden wegen seiner Wut,
sie hieß seine Gefühle für sie nicht füt gut,
und so rot,
auch ihre Lippen sonst waren, ihr fehlte Mut.

Ein Schrei,
sollte Ausdruck ihrer Angst gewesen sein,
zerstört ist alles Gute und sei es nur der Schein,
es ist vorbei,
der Schrei wurd' erstickt und er ist allein...

by Fine

 

..Die Bewusstwerdung der Ausweglosigkeit..

Augen verschlossen, zitternd, bebend
Wangen, mit bloßen Tränen belebend
Worte, verblassend auf halbem Wege
Gedankenströme, müd’ und träge

Weiße Haut, aus Pergament
Sehnsucht, die wie Feuer brennt
Schreie, die aus dem Herzen kommen
Stille Trauer, kalt, verschwommen

Finger, den Lebenspuls nicht spürend
Erinnerungen, trüben Schmerz berührend
Melodien, nah und wohlbekannt
Herzlos in Dunkelheit verbannt

Weiße Haut, aus Pergament
Sehnsucht, die wie Feuer brennt
Schreie, die aus dem Herzen kommen
Stille Trauer, kalt, verschwommen

Stumme Gebete, irreführend
Erinnerungen, Leid berührend
Kein Ausweg da, Aussicht auf Linderung
Nur grausame Bewusstwerdung

by Evita

 

Schrei

Ich sehe nur noch in schwarz-weiß
Kann nicht weiter atmen
Eine Stimme, die mich bedroht
Ich beginne zu rennen
in Angst vor dem Tod

Mein Leben neigt sich dem Ende zu
bin ich dazu ersehen
schon bald zu finden letzte Ruh?
Höre Rufe aus dem Jenseits hallen
doch noch bin ich nicht gefallen

Mit letzter Kraft erreiche ich die Tür
das Tor zur Freiheit, zum Lebenselixier
Verriegelt, verschlossen
Die Welt beginnt zu drehen
und nur ich, ich bleibe stehen

Der Atem des Todes hält mich gefangen
aber ich bin noch nicht bereit
ins Reich der Schatten zu gelangen
Mir entfährt ein Schrei
so laut und klar
dann ist es vorbei
der Albtraum, er war

by Leilani

 

Schrei

Zusammengesunken hock ich da,
ist das alles wirklich wahr?
Ich sitze nur mehr da und wein,
das kann doch alles gar nicht sein!

Trauer und Panik strömen durch mich,
was soll ich jetzt nur machen?
Am Ende der Finsternis kein einziges Licht,
während böse Zungen über mich lachen.

So schrei ich mir alles aus der Seele hinaus,
mit diesem Laut verlässt meinen Körper mein Leben,
niemand kann es zurück mir geben.
Nun ist alles aus

by Eva

 

Symphonie der Schreie.

Sterbende Helden
auf dem Trümmerfeld ihres Lebens
Geschlagen in der schönsten Schlacht
schreien Träume in eine verstummte Nacht

Die lauten Schwingungen ihrer Ideen
die an den Mauern der Ignoranz zerschellen
sind ungehörte Schreie
von Kindern,
geflohen aus dieser Welt.

Die Musik der Freiheit
ist die Alltagssymphonie
aus 2/3 Liebe und 1/3 Schmerz

Ohne Schreien wird nichts heilen!

by Stahni

 

Schrei (der Angst vor Vergessen)

Schrei wenn du kannst, doch ich lähme dein Herz,
wenn du atmest erstickst du denn ich bin der Schmerz,
bin die Angst vor dem Tod die dir brennt auf der Haut,
bin das Röcheln des Lebens, ein sterbender Laut.

Schrei wenn du kannst, doch dein Leben zerschellt,
an der Angst vor Vergessen, das Gift dieser Welt,
und ich fließe und fließe, ersetze dein Blut,
denn zuletzt siegt Vergessen, weil Leben nie ruht.

by nimmermehr

25.1.07 14:55

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Evita / Website (25.1.07 16:06)
Hey.. der Link führt zu einem anderen Voting. (:
Zumindest hab ich den Titel von Nimmermehr oder den Namen net gefunden. ö.Ö

Evita


Eva / Website (25.1.07 16:14)
Wow, die Gedichte sind ja alle absolut irre! *_*

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