Gefallene Engel, gefallene Träume...

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Ort des Erwachens

Falling

Es passieren immer wieder diese Dinge. Diese Dinge, die einen nicht nur die Gewichte an einen hängen, sondern auch den Fallschirm auf dem Rücken verschwinden lassen. Und dann kommen diese Gedanken. Diese Gedanken die sich festkrallen und sich immer tiefer in die Seele bohren. Und dann passiert das, wovor man am meinsten Angst hat. Das, was man auch Enthüllung nennt. Und dann kommen diese Bauchschmerzen. Diese Bauchschmerzen die einen zum weinen bringen, aber man einen Grund hat, warum man weint. Die Bauchschmerzen halt.

Und dann drehst du dich zu mir und schaust rüber. Und ich tue so als würde ich es nicht sehen. Ich weiß nicht was du denkst. Warum weiß ich es nicht?! Ich weiß nicht was ich fühle was ich will. Warum weiß ich es nicht?! ICh weiß nicht was ih von dir zu erwarten habe, ich will nicht EINE sein, ich will DIE EINE sein. Warum weiß ich es nicht?!

Alle schaun auf uns herab. Warum lacht sie? Warum lacht er? Sie ... akzeptieren es nicht. Tolerieren vielleicht. Ich mag es nicht und sie sehen es nicht. Freunde sollen so etwas sehen, sie müssen es. Aber sie sind blind. Sie haben andere Sachen.

Und dann. Ja dann. Weißst du es denn? Ahnst du es denn? Willst du es denn?

Glaube mir...

ever and ever and ever 

But... you too?  

 

2 Kommentare 25.1.07 19:38, kommentieren

Loslassen II

Ein Baum trägt den ganzen Sommer über seine Blätter. Er hängt sehr an ihnen, und betrachtet sie jeden Tag. Er ist so sehr in seinen Träumen versunken, das er nicht bemerkt, wie sich langsam der Herbst anschleicht und die Blätter färbt. Erst als das erste Blatt fällt wacht er aus seinen Träumen auf. Doch es ist zu spät. Nach und nach verliert er immer mehr Blätter. Er konnte es nicht fassen. Er weinte, verzweifelte, dann kam der Winter und hüllte ihn in eine schneeweiße Decke. Der Baum trauerte um seine Blätter, um sein ein und alles. Er zog sich zurück. Der Frühling kam und würde etwas Neues mit sich bringen. Aber der Baum wollte das nicht sehen. Er wollte seine alten, wunderschönen Blätter zurück. Aber je mehr Zeit verstrich, umso unmöglicher war das. Der Sommer strich vorbei und der Baum dachte nach. Immer und immer wieder. Was hatte er nur falsch gemacht? Mit dem Nachdenken kam Verständnis, und mit dem Verständnis Einsicht. Seine Blätter waren Vergangenheit. Diese Blätter. Er sah auf, und sah, wie all die anderen Bäume Blätter trugen, und der ganze Wald blühte. Er musste schmunzeln wenn er daran dachte, wie er den ganzen Sommer über seinen Blättern nachgetrauert hatte und den Frühling vorbeistreichen hatte lassen. Den ganzen Sommer? Er hatte Recht. Der Sommer war vorbei. Er sah nur noch das kleine Wölkchen am Himmel, und eine kleine kalte Brise. Der Herbst kam, seine Chance war um, war das einzige, an was er dachte. Und so kam der Herbst und so kam auch der Winter. Es quälte ihn, das er ihn verpasste hatte, den Sommer. Seine Blätter munterten ihn nicht mehr auf, sie waren weg... Doch so wollte er nicht leben. Auch wenn es ihm schwer fiel, auch wenn es schmerzhaft für ihn war und alles andere von leicht, wartete eer tapfer auf den nächsten Frühling, mit der kleinen Hoffnung wieder Blätter tragen zu können, welche zu finden, die ihn ausfüllen würden, mehr noch, als seine alten...

5 Kommentare 22.9.06 13:59, kommentieren